Markterfolg

Metallbranche bezieht Strom von EnBW

EnBW wird an die Unternehmen der Gesellschaft für Stromwirtschaft mbH künftig jährlich etwa 1,5 Terawattstunden Strom liefern. Ein entsprechender Vertrag wurde jetzt unterzeichnet.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG konnte einen weiteren Markterfolg erringen: Künftig ist auch die Gesellschaft für Stromwirtschaft mbH (GfSt) Kunde des drittgrößten deutschen Energiekonzerns.

Die GfSt ist ein seit 50 Jahren bestehender Einkaufsverbund, der für seine Gesellschafter sowohl Strom als auch Erdgas beschafft. Zu den Gesellschaftern gehören eine Vielzahl namhafter Konzerne aus den Industriebereichen Eisen- und Stahlindustrie, NE-Metalle, Rohstoffgewinnung sowie Metallverarbeitung und weiterer Branchen. Der unternehmensübergreifende Gemeinschaftsvertrag löst einen in seinen Ursprüngen noch bis in die 20er Jahre reichenden Vertrag mit RWE ab. Im Rahmen dieses sogenannten Stahlwerksvertrages konnte EnBW nun eine Reihe neuer Kunden in Deutschland gewinnen, unter anderem Mannesmannröhren-Werke, Vallourec & Mannesmann, Rheinkalk, KM Europa Metal, Sächsische Edelstahlwerke und die Hüttenwerke Kaiser, eine Tochter der Norddeutschen Affinerie.

Die GfSt bündelt etwa vier Prozent des industriellen Strombezugs in Deutschland. Neben den Verträgen auf der Stromseite sollen auch weitere Dienstleistungen angeboten werden. Die EnBW mit den ergänzenden Produkten auf der Nutzenergieseite konkrete Alternativen, die Energiekosten und die Energieeffizienz der Kunden weiter zu optimieren, anbieten. Besonders im Fokus stehen hierbei die energieintensiven Aggregate wie Drucklufterzeugung, Pumpen, Gebläse und Schmelzöfen der jeweiligen Produktionsstätten. Dies führt nicht nur zu Energiekostensenkung sondern auch zu einer enormen Reduzierung des Energieverbrauchs und somit zu einer Kohlendioxid-Reduzierung, zu der sich die deutsche Industrie verpflichtet hat.