Strom-News
Investitionen in ZukunftKanzlerin Merkel will die Nutzung erneuerbarer Energien weiter stärken. Es sei wichtig, die Investitionen in die Zukunft nicht zu vergessen, "sondern uns auf die Zeit nach der internationalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise vorzubereiten", sagte Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft.
Merkel: Solarenergie ist Zukunftstechnologie
(Foto / Abb.: CDU)Berlin (afp/ddp/red) - Merkel versicherte: "Wir werden an diesen ehrgeizigen Zielen nicht nur festhalten, weil wir unsere Klimaziele erreichen wollen, sondern wir sind auch überzeugt, dass wir Schritt für Schritt fossile Energieträger bei der Erzeugung von Energie ersetzen müssen." Die Preise dafür seien "nicht berechenbar", deshalb sei es wichtig, in Zukunft "ein möglichst unterschiedliches Angebot an Energieträgern" zu haben.
Den Einsatz der Sonnenenergie bezeichnete die Kanzlerin als Zukunftstechnologie und Wachstumsbranche. Am Dienstag nimmt Merkel an der Grundsteinlegung für ein neues Werk der ersol Solar Energy AG im thüringischen Arnstadt teil. Die Produktion von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien schaffe zudem zukunftsfeste Arbeitsplätze - "und um genau die geht es auch in der jetzigen Wirtschafts- und Finanzkrise".
Grünen-Fraktionsvize Jürgen Trittin kritisierte, Merkel falle das Klima "nach monatelangem klimapolitischen Rückwärtsgang" als "Wort zum Sonntag" ein: Es werde zum Wochenende gepredigt und in der Woche das Gegenteil praktiziert. Während Deutschland mit zwei Konjunkturpaketen den Autoabsatz fördere und neue Straßen baue, seien Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr verboten, erklärte Trittin in Berlin.
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Die Stadtwerke Bielefeld bieten ihren Kunden künftig eine finanzielle Beteiligung an Anlagen zur Ökostrom-Erzeugung an, die die Stadtwerke in der Region errichten. Bürger können 500 bis 10.000 Euro für eine Dauer von fünf Jahren anlegen. Partner des Energieversorgers für das Finanzprodukt ist die Sparkasse Bielefeld.
Zur Verbesserung der Luftqualität im mittelhessischen Marburg soll künftig vermehrt moderne Technik zum Einsatz kommen. Dies ist Ziel eines am Montag in Kraft getretenen Luftreinhalteplans, der eine stärkere Förderung von Solaranlagen, Wasser- und Windkraft und mehr Erdgasfahrzeuge im Nahverkehr vorsieht.
Rund zwei Drittel (68 Prozent) der nordrhein-westfälischen Energieversorger bieten ihren Kunden Förderprogramme, um ihre Häuser energetisch zu sanieren oder die Energieeffizienz zu steigern. Im Optimalfall seien Förderungen von bis 11.000 Euro für den privaten Haushalt möglich.
Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag des Betreibers eines großen Biogas-Anlagenparks gegen eine Regelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes abgelehnt. Dieser beanstandet, dass seine 40 Biogasanlagen als Großanlage gilt und er damit eine geringere Vergütung pro Kilowattstunde erhält.
Das Bundesumweltministerium hat ein Konzept zur Energiepolitik bis zum Jahr 2020 vorgestellt. Demnach soll beispielsweise durch energetische Gebäudesanierung und den Einsatz erneuerbarer Energien der Bedarf an Öl und Gas im Wärmeberich kräftig gesenkt werden, auch der Strombedarf soll sinken.Strompreise vergleichen
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