Wenig Beschwernisse

Merkel verspricht sozialverträglichen Abbau von Kohle-Subventionen

Auch CDU-Chefin Angela Merkel will dafür sorgen, dass beim Abbau der Kohlesubventionen so wenig Beschwernisse wie möglich für die Beschäftigten entstehen. In einem Interview mit der in Essen erscheinenden WAZ zeigte sie sich zuversichtlich, mit RAG-Chef Werner Müller eine Verständigung zu erzielen.

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Essen (ddp-nrw/sm) - Der Abbau der Kohle-Subventionen in Nordrhein-Westfalen soll nach den Worten von Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) sozial verträglich ablaufen. Sie teile das Ziel der NRW-CDU, was den Abbau der Kohlesubventionen anbelangt, sagte Merkel der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) in Essen.

"Wir haben dies zwischen der Bundes- und der Landespartei abgesprochen und werden in Übereinstimmung handeln", versprach die CDU-Bundeschefin. "Wir wollen erreichen, dass für die Beschäftigten die geringstmöglichen Beschwernisse entstehen."

Merkel zeigte sich überzeugt, dass es mit RAG-Chef Werner Müller diesbezüglich eine Verständigung geben werde. "Ich kenne Herrn Müller als pragmatisch denkenden Menschen mit der Fähigkeit zum politischen Kompromiss." Zugleich forderte sie, den Strukturwandel an Rhein und Ruhr voranzutreiben. "Das Ruhrgebiet hat großes Potenzial", sagte sie.