Kritik an Energiepolitik

Merkel sieht Übereinstimmungen von CDU und Grünen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht zwischen der CDU und den Grünen inzwischen "interessante Übereinstimmungen" und schloß ein schwarz-grünes Bündnis nach den Bundestagswahlen nächstes Jahr nicht aus. Kritik übt die Kanzlerin jedoch an der Energiepolitik der Öko-Partei.

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Hamburg (ddp/sm) - Merkel nannte es "unverantwortlich", auf den Ausstieg aus der Atomenergie zu setzen und gleichzeitig keine neuen Kohlekraftwerke bauen zu wollen. "Ich möchte, dass in Deutschland so viel Energie erzeugt wird, dass wir als Industrieland nicht zu abhängig von anderen Ländern werden", sagte sie.

Zwar schloss die Kanzlerin in einem am Dienstag vorab verbreiteten "Stern"-Interview Schwarz-Grün als Option nach den Bundestagswahlen im kommenden Jahr nicht aus. Eine Koalition mit der FDP hätte aber "die größten Gemeinsamkeiten", betonte sie.