Memorandum des Solarenergie-Fördervereins zum EU-Richtlinienvorschlag

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Der Aufforderung des Aachener Solarenergie-Fördervereins zum Kommentar des Vorschlags der Europäischen Kommission für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Elektrizitätsbinnenmarkt sind viele Leser und Mitglieder nachgekommen. Die zahlreichen zustimmenden Reaktionen und Ergänzungsvorschläge wurden jetzt noch mal in einem Memorandum zusammengefasst.


Die Europäische Kommission hat dem Parlament und dem Rat einen Richtlinienentwurf vorgelegt, der das Ziel verfolgt, die Förderung der Erneuerbaren Energien europaweit zu vereinheitlichen. Von der Sache her geht es um die weltweite Verminderung der CO2-Emissionen durch Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Dies ergibt sich aus der Überschrift des Richtlinienentwurfs, aus dem ersten Absatz der Begründungs-Einleitung und aus dem Artikel 1 des Entwurfs. Diesem Ansatz könnte der Solarenergie-Förderverein zustimmen, doch im weiteren Text der Richtlinie ist aus der beabsichtigten Förderung der Erzeugung die Förderung des Verbrauchs von Strom aus Erneuerbaren Energien geworden, und hier kommen uns erhebliche Bedenken. Durch die scheinbar nur geringfügige Zieländerung von Erzeugung zu Verbrauch ergeben sich einige gravierende selbstgeschaffene Probleme, die dann im weiteren Richtlinienentwurf nur unvollkommen bzw. überhaupt nicht gelöst werden, ja die uns teilweise sogar prinzipiell unlösbar erscheinen.


Das komplette Memorandum findet sich unter www.sfv.de.