Strom-News
GasverteilerDie EU-Kommission hat die Mehrheitsbeteiligung der RWE-Tochter envia Mitteldeutsche Energie am mitteldeutschen Gasverteilunternehmen Mitgas genehmigt. Wie die Behörde am Freitag in Brüssel mitteilte, werde der Wettbewerb durch die Transaktion nicht erheblich gemindert.
Brüssel/Gröbers (ddp/red) - envia hält 75,4 Prozent an Mitgas, einem regionalen Gasverteilunternehmen in Mitteldeutschland. Es hat seinen Sitz in Gröbers bei Halle. Mitgas versorgt Stadtwerke und Endkunden mit hochkalorischem Gas (H-Gas).
envia mit Sitz in Chemnitz ist eine 62-prozentige Tochter von RWE, 38 Prozent des Unternehmens werden von den Kommunen gehalten. Nach eigenen Angaben hat der Energiedienstleister mehr als 1,35 Millionen Kunden und bietet Strom-/Wärmeübertragung und energienahe Dienstleistungen für lokale Verteilerunternehmen und Endkunden sowie Wasserversorgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg an. envia hält außerdem Anteile an mehreren Stadtwerken.
Die Untersuchung der EU-Kommission ergab, dass sich die Geschäftsbereiche der beiden Unternehmen kaum überschneiden. RWE habe bereits beschlossen, sein Gasgeschäft in Gebieten einzustellen, in denen Mitgas vertreten ist. Das Rechtsgeschäft ist deshalb nach Auffassung der Kommission wettbewerbsrechtlich unbedenklich.
Der Newsletter von Strom-Magazin.de
Bekommen Sie kostenlos jeden Mittwoch aktuelle News vom Strom- und Gasmarkt direkt in Ihr Postfach! Jetzt anmelden:
Der Technologiekonzern Siemens will künftig mit dem staatlichen russischen Energiekonzern Gazprom zusammenarbeiten. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die Vorstandsvorsitzenden beider Unternehmen am Donnerstag in St.
Petersburg, wie der Münchener DAX-Konzern mitteilte.
Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat Weißrussland ein fünftägiges Ultimatum zur Zahlung seiner Gasschulden gestellt. Sollte der Nachbarstaat bis dahin keinen Vorschlag unterbreitet haben, wie er die Außenstände in kürzester Zeit begleichen könne, müssten "strenge Maßnahmen" ergriffen werden.
Die deutschen Ferngasversorger können künftig wieder freier agieren. Das Bundeskartellamt entschied am Dienstag, die bisher geltende Begrenzung von Laufzeiten und Bezugsquoten in der Vertragsgestaltung mit Gasendverteilern nicht zu verlängern. Das ist vor allem für Stadtwerke eine gute Nachricht.
Der vor allem auf Geschäftskunden spezialisierte Energieanbieter Watt Deutschland hat eine neue Tochtergesellschaft gegründet. Zudem tritt Watt nun auch als Gasanbieter auf. Die neuen Angebote sollen der Kernzielgruppe, primär mittelständischen Unternehmen, mehr Möglichkeiten bieten.
Seit dem heutigen Montag verhandelt das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf in einem Bußgeldverfahren gegen sieben Flüssiggas-Unternehmen. Das teilte ein Justizsprecher mit. Dabei geht es um den Vorwurf interner Absprachen und der Nennung völlig überhöhter Preise den Kunden gegenüber.Strompreise vergleichen
Einfach Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch in kWh eingeben und günstige Stromtarife finden!