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17.07.2009, 08:44 Uhr

Strom-News

Heiz-Statistik

Mehr Wärmepumpen - weniger Gasheizungen

Immer mehr Bauherren in Deutschland entscheiden sich zum Heizen ihrer Wohnung für eine Wärmepumpe. Dagegen ist die Anzahl der Wohnungen, die mit Gas beheizt werden, in den vergangenen Jahre stark zurückgegangen. Wichtige Ursache für die Entwicklung sind auch Förderprogramme vom Staat.

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Hamburg (afp/red) - Jeder fünfte Bauherr setze inzwischen auf Wärmepumpen, berichtete die "Financial Times" am Freitag unter Berufung auf noch unveröffentlichte Daten des Statistischen Bundesamtes. Wärmepumpen nutzen Wärme aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft, um sie für Heizung und Warmwasser einzusetzen.

Marktanteil von Gas sinkt - Öl spielt kaum eine

Der Marktanteil von Gas zum Heizen von Neubauwohnungen ist dem Bericht zufolge dagegen im vergangenen Jahr auf 58,4 Prozent gesunken. Dies sei der niedrigste Stand seit mehr als zehn Jahren. 2004 habe dieser Anteil noch bei 75 Prozent gelegen. Öl spiele beim Heizen von Neubauten kaum noch eine Rolle.

Förderprogramme für Wärmepumpen

Wichtige Ursache für die Entwicklung sind laut Bericht die staatlichen Förderprogramme. Daneben machten sich viele Verbraucher Sorgen, ob die Gasversorgung in Deutschland auch sicher ist. Rund 37 Prozent der deutschen Gasimporte kommen aus Russland.

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