Statistik

Mehr Rohölimporte von Januar bis März

9,2 Millionen Tonnen Rohöl hat die Bundesrepublik Deutschland im März 2003 importiert. Das waren 5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,8 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im März auf 214,74 Euro. Er lag damit um 16,7 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (184 Euro).

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Im März 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,2 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,8 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im März auf 214,74 Euro. Er lag damit um 16,7 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (184 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im März auf zwei Milliarden Euro und lag damit um 369 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis März dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent von 26 auf 26,5 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 5,8 Milliarden Euro um 1,4 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 220,16 Euro im Schnitt um 28,7 Prozent höher als im Vorjahr (171,09 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 23 Lieferländern waren 2003 bislang Russische Föderation (8,1 Millionen Tonnen), Norwegen (5,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (3,3 Millionen Tonnen), Libyen (2,1 Millionen Tonnen) und Kasachstan (1,8 Millionen Tonnen). 32,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 18,4 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.