Statistik

Mehr Rohölimporte im April

8,9 Millionen Tonnen Rohöl hat die Bundesrepublik Deutschland April importiert - zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im April auf 175,93 Euro. Er lag damit um 14,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats.

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Im April dieses Jahres wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,9 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,7 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im April auf 175,93 Euro. Er lag damit um 14,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (206,77 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im April auf 1,6 Milliarden Euro und lag damit um 239 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis April dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent von 34,7 auf 35,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 7,4 Milliarden Euro um 1,2 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 209,01 Euro im Schnitt um 16,1 Prozent höher als im Vorjahr (180,03 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 24 Lieferländern waren 2003 bislang die Russische Föderation (11,0 Millionen Tonnen), Norwegen (7,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (4,1 Millionen Tonnen), Libyen (2,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (2,4 Millionen Tonnen). 32,1 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 18,8 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.