Strom-News
WindstromAcht neue Offshore-Windparks gingen 2009 in Europa ans Netz. In diesem Jahr sollen voraussichtlich zehn weitere neue Windparks auf hoher See hinzukommen, viele weitere Projekte sind in Planung. Damit ist Europa weltweiter Spitzenreiter, was die Stromerzeugung aus Offshore-Windparks angeht.
Brüssel (red) - Die in 2009 fertiggestellten Offshore-Windparks mit insgesamt 199 Windturbinen haben eine Leistung von 577 Megawatt. Dies entspricht im Vergleich zu den in 2008 installierten 373 MW einer Wachstumsrate von 54 Prozent. Für 2010 erwartet die European Wind Energy Association (EWEA) die Fertigstellung von 10 zusätzlichen europäischen Offshore Windparks mit 1000 MW.
Derzeit befinden sich in Europa 17 Offshore Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 3500 MW im Bau. Zusätzlich sind weitere 52 Offshore Windparks mit einer Leistung von mehr als 16000 MW in europäischen Gewässern genehmigt worden. Etwas mehr als die Hälfte dieser Kapazitäten sind für den Bau in Deutschland geplant. Projekte mit mehr als 100 GW befinden sich in verschiedenen Planungsstadien und könnten laut EWEA genug Energie für 10 Prozent der europäischen Elektrizitätsnachfrage liefern.
Mit 828 Windturbinen in 38 Offshore-Windparks ist Europa weltweit führend in der Offshore-Windindustrie. Marktführer in Europa sind derzeit Großbritannien und Dänemark.
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E.ON, RWE und Siemens Offshore-Windparks vor der Küste Großbritanniens bauen. Die Anlagen sollen bis 2020 ein Viertel des britischen Strombedarfs decken. Das größte Projekt soll eine Leistung von 9 Gigawatt haben, an diesem Windpark ist auch die RWE-Tochter Innogy beteiligt.
Nördlich der Hochseeinsel Helgoland soll in den kommenden Jahren ein Windpark mit einer Gesamtleistung von 295 Megawatt entstehen. Der Energiekonzern RWE Innogy will im Windpark Nordsee-Ost bis 2013 insgesamt 48 Windräder errichten, wie Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) am Freitag in Kiel sagte.
Die Offshore-Windenergie wird in den nächsten zehn Jahren einen betrachtlichen Aufschwung erleben, so das Ergebnissen einer Marktstudie von Emerging Energy Research (EER). So könne die Leistung der weltweit installierten Offshore-Windkraft-Anlagen bis 2020 auf knapp 45 Gigawatt anwachsen.
Die Emder Bard-Gruppe hat einen langfristigen Vertrag mit dem Hersteller von Rotorblättern für Meereswindkraftanlagen, SGL Rotec aus Lemwerder, geschlossen. Wie die Bard-Gruppe am Mittwoch mitteilte, hat der Vertrag zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasst ein Auftragsvolumen im unteren dreistelligen Millionenbereich.
Der Bremer Windparkspezialist BARD darf drei neue Offshore-Windparks vor der niederländischen Küste bauen. Die dortigen Behörden hätten die Projekte genehmigt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Strompreise vergleichen
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