Unterirdisch

Mehr Kabel: 1,6 Millionen Kilometer Stromleitungen

Mittlerweilse liegt der Kabelanteil am Stromnetz bei 71 Prozent, er wuchs seit 1992 um acht Prozent. Die Gesamtlänge der Leitungen beträgt nun 1,6 Millionen Kilometer. Kabel sind laut VDN zwar teurer als Freileitungen, dafür aber unempfindlicher gegen Störungen wie Unwetter oder Blitzschlag. Der Umfang der Höchstspannungsnetze blieb unverändert

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Stromversorger haben aus Gründen der Versorgungssicherheit sowie aufgrund behördlicher Auflagen immer mehr Leitungen unterirdisch verlegt: Der Kabelanteil am Stromnetz stieg von 1992 bis 2002 von 63 auf 71 Prozent. Die Gesamtlänge der Leitungen wuchs in diesem Zeitraum um 100 000 Kilometer auf knapp 1,6 Millionen Kilometer. Das meldet der Verband der Netzbetreiber (VDN) beim Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW).

Kabel sind laut VDN zwar teurer als Freileitungen, dafür aber unempfindlicher gegen Störungen wie Unwetter oder Blitzschlag. Seit 1992 wurden knapp 90 000 Kilometer Freileitungen abgebaut - überwiegend im Niederspannungsbereich. Der Umfang der Höchstspannungsnetze blieb indes unverändert. In den überregionalen Transportnetzen gibt es aus physikalischen Gründen kaum Kabel, erläuterte der VDN. Allerdings seien ältere Leitungen durch leistungsfähigere ersetzt worden.