Darlehen und Zulagen

Mehr Geld vom Staat: Fördermittel für Haus-Sanierung

Bauherren und Wohnungskäufer können mitunter 50.000 Euro und mehr sparen, wenn sie Förderdarlehen und staatliche Zuschüsse nutzen. Darauf verweist die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe ihrer Zeitschrift "Finanztest". Zudem vergeben die KfW-Förderbank und viele Bundesländer günstige Darlehen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (ddp.djn/red) - Ganz neu ist laut Zeitschrift die Wohn-Riester-Förderung für Haus -und Wohnungseigentümer. Für die Tilgung ihres Darlehens erhalten sie jetzt die gleichen Zulagen und Steuervorteile wie für einen klassischen Riester-Sparvertrag. Ebenfalls günstig sind die Darlehen der KfW-Förderbank. Für den Bau eines Energiesparhauses vergibt sie Darlehen von bis zu 50.000 Euro zu Effektivzinsen unter 3 Prozent.

Auch die meisten Bundesländer vergeben günstige Zuschüsse und Darlehen fürs Eigenheim. Die dafür geltenden Einkommensgrenzen wurden in den letzten Jahren oft angehoben. Familien mit Kindern werden auch von Kommunen und Kirchen durch verbilligte Grundstücke oder Baukostenzuschüsse unterstützt, so die Experten.

Erste Anlaufstelle für Modernisierer ist die KfW-Förderbank. Sie finanziert fast alle Maßnahmen, von der neuen Fassade bis zur Komplettsanierung. Besonders günstig sind die Kredite für energieeffiziente Modernisierungen. Ab 1. April stockt die KfW diese Kredite um bis zu 50 Prozent auf. Für die Sanierung einer Immobilie unter Denkmalschutz erhalten Hauseigentümer hohe Steuerförderungen. Auch der Einbau einer Ökoheizung oder eine professionelle Energieberatung werden oft mit Zuschüssen belohnt.