Bilanz

Mehr Braunkohle im ersten Quartal 2001

Die Förderung von Braunkohle legte im ersten Quartal dieses Jahres um 5,7 Prozent zu.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Nach Angaben des Bundesverbands Braunkohle (DEBRIV) verzeichnete die Deutsche Braunkohlenindustrie im ersten Quartal 2001 deutliche Zuwächse bei Aufkommen und Absatz von Braunkohle gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Förderung erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 45,3 Million Tonnen. Die Reviere in den neuen Bundesländern förderten jeweils etwa eine Million Tonnen mehr als im ersten Quartal des Vorjahres infolge der erhöhten Lieferungen an die im Vorjahr fertiggestellten Kraftwerke Lippendorf (Block II ist seit Juni 2000 im Regelbetrieb) und Boxberg (ist seit Oktober 2000 im Regelbetrieb). Die Förderung im Mitteldeutschen Revier stieg um 24,2 Prozent auf 5,1 Millionen Tonnen, in der Lausitz erhöhte sich die Förderung um 9,2 Prozent auf 14,5 Millionen Tonnen. Im Rheinland blieb die Förderung mit 24,3 Millionen Tonnen auf dem Vorjahresniveau.


Der Absatz an Veredlungsprodukten verzeichnete im ersten Quartal mit Ausnahme der Koksherstellung ebenfalls Zuwächse und betrug insgesamt 1,1 Millionen Tonnen. Die Lieferungen an Kraftwerke der allgemeinen Stromversorgung stiegen um 6,3 Prozent auf 42 Millionen Tonnen. Damit wurden 93 Prozent der gesamten deutschen Braunkohlenförderung zur Stromerzeugung eingesetzt. Die Stromerzeugung der Braunkohlenkraftwerke der allgemeinen Versorgung nahm um etwa sieben Prozent zu.