Zuwachs

Mehr Arbeitsplätze in deutscher Erdgas- und Erdölindustrie

Die Zahl der Arbeitsplätze in der Erdöl- und Erdgasproduktions­industrie in Deutschland ist weiter gestiegen. Ende Sepember waren in den Mitgliedsunternehmen des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgas­gewinnung (WEG) 6.876 Mitarbeiter beschäftigt.

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Hannover (red) - Das ist mitgliederbereinigt ein Zuwachs von fast 10 Prozent innerhalb eines Jahres, meldet der Verband. "Wir haben den höchsten Beschäftigungsstand in der deutschen Erdöl- und Erdgasproduktion seit Anfang der neunziger Jahre erreicht", sagte Gernot Kalkoffen, Vorsitzender des WEG, und führte dies in erster Linie auf die gestiegenen Aktivitäten in der Aufsuchung und Erschließung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten zurück.

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) sieht in der Investitionstätigkeit der Erdöl- und Erdgas­gewinnungsindustrie einen wichtigen Beitrag zur strukturellen Entwicklung des Landes. Die Produzenten sind hauptsächlich in strukturschwachen Regionen Norddeutschlands tätig. Die Dienstleister der Branche haben ihre Schwerpunkte in Celle und Vechta.

"Die meisten Mitgliedsunternehmen des WEG haben die Zahl der Arbeitsplätze erhöht, besonders aber die Dienstleistungsunternehmen, die spezielle Aufgaben in der Aufsuchung, Erschließung und Produktion von Erdöl und Erdgas übernehmen", erläuterte Kalkoffen. Allein in den letzten drei Monaten stieg die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Erdöl- und Erdgasgewinnungsindustrie um 226.

Der WEG vertritt die Interessen der deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten. In Deutschland werden nach Verbandsangaben jährlich etwa 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas und rund vier Millionen Tonnen Erdöl aus heimischen Quellen gefördert. Das heimische Erdgas habe einen Anteil von einem Fünftel an der Deckung des inländischen Bedarfs.

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