"Medienforum Erneuerbare Energien 2000" am 17. November in Hamm

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Am 17. November dieses Jahres werden Journalisten, PR-Experten aus Unternehmen und Verbänden, Politiker sowie Pressesprecher von Forschungseinrichtungen im "Öko-Zentrum NRW" in Hamm zusammenkommen, um gemeinsam auszuloten, welche Rolle erneuerbare Energien in der deutschen Medienlandschaft spielen können. Veranstaltet wird die unter dem Titel "Medienforum Erneuerbare Energien 2000" stehende Veranstaltung vom Fachinformationsdienst "Solarthemen" und der Energieagentur Nordrhein-Westfalen.



Thema der Konferenz ist die Realität der erneuerbaren Energien in den Medien. Diskutiert und erörtert werden Fragen wie "Zeichnet die Presse bereits ein realistisches Bild?" - "Wo steckt der Stoff, aus dem Headlines gemacht werden?" - "Woran liegt es, wenn Photovoltaik oder Windkraft noch zu selten in Presse und Rundfunk kompetent Raum geboten wird?" - "Welche Vorbehalte haben die Forscher gegenüber den Medien?" oder "Welche Erfahrungen machen Journalisten mit der regenerativen Energiewirtschaft?"



Als Referenten erwarten die Veranstalter Hans-Josef Fell, den forschungspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Gerd Eisenbeiß, den Programmdirektor Energietechnik beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Bernd Weber, Vorstand bei der unit energy europe AG, und Prof. Dr. Claus Eurich vom Institut für Journalistik an der Universität Dortmund. Sie werden für die inhaltlichen Impulse sorgen, die eine breite Diskussion anfeuern sollen. Eröffnen wird das Forum Dr. Norbert Hüttenhölscher, der Leiter der Energieagentur NRW.



"Die Veranstaltung soll auch eine Art Kontaktbörse sein", so "Solarthemen"-Redakteur Andreas Witt, "Journalisten und die Presseprofis auf der jeweils anderen Seite des Schreibtisches kennen sich oft nicht persönlich; auf dem Medienforum wollen wir sie ins Gespräch miteinander bringen." Die Veranstaltung werde daher nicht nur mit Impulsreferaten aus Politik, Wirtschaft, Forschung und den Medien die Diskussion anregen, sondern auch ausreichend Zeit für Small Talk und Grundsatzdebatten am Rande bieten. "Wenn wir am Abend dann aus Anlass der 100. Ausgabe der Solarthemen eine Come-Together-Party feiern, so ist dies für uns ein wichtiger Bestandteil des Medienforums", blickt Witt voraus.



Die Energieagentur Nordrhein-Westfalen sieht im Medienforum die Chance, das Thema der erneuerbaren Energien in der Öffentlichkeit breiter zu verankern. "Ansprechen wollen wir auch die Journalisten, die mit den innovativen Technologien bislang weniger zu tun hatten", sagt Dr. Joachim Frielingsdorf, der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Energieagentur NRW. Wenn diese Multiplikatoren dank des Forums einen leichteren Einstieg in die Recherche fänden, dann werde sich das auch in den Medien wiederfinden. "Das Forum bietet die Möglichkeit, an einem Tag Dutzende neuer Kontakte zu knüpfen."



Anmeldungen müssen bis zum 27. Oktober bei der Energieagentur NRW eingegangen sein. Der Tagungsbeitrag beträgt 150 Mark; für Journalisten steht ein beschränktes Kontingent kostenfreier Plätze zur Verfügung.



Weitere Infos sind bei den Kollegen der "Solarthemen"-Redaktion, Bültestraße 85, 32545 Bad Oeynhausen, Telefon: 05731-83460, Fax: 05731-83469 erhältlich - oder im Internet unter www.solarthemen.de.