mediaWays unterstützt RWE bei der Realisierung der Vision vom Haushalt 2000

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Die mediaWays GmbH unterstützt den Energieriesen RWE bei der Haushaltsfernsteuerung via Powerline und WAP. "Powerline" bezeichnet dabei die Nutzung der Niederspannungsnetze für die Übertragung von Sprache, Daten und Video.


Mit einem neuen Konzept der Fernsteuerung von Haushaltstechnologien präsentierte die Projektgruppe Powerline der RWE Energie AG schon auf der Computermesse CeBIT ihre Lösung für den Haushalt 2000, die über das mediaWays-Netz realisiert wird. Durch den Anschluss an das Internet und die Datenübertragung über Stromnetze und die Luft ergeben sich für die Endkunden komfortable Möglichkeiten einer intelligenten Vernetzung privater Bereiche. Neben der Verwendung zahlreich vorkommender Steckdosen als Schnittstelle zum Internet stellt vor allem die sehr hohe Datenübertragungsrate und die permanente Anbindung (always-on) die besonderen Vorteile der Powerline-Technologie heraus. Über Adapter werden PCs und Haushaltsgeräte an das Stromnetz von RWE angeschlossen und über das IP-Netz (IP=Internet Protokoll) von mediaWays an das Internet angebunden.


Eine entsprechend hergerichtete Wohnung in der Essener Innenstadt wurde am gestern eröffnet 8das strom magazin berichtete). Ein virtueller Rundgang durch das Demohaus ist unter www.powerlinenet.de/de/demohaus.htm möglich und erfolgt über eine fotorealistische 3D-Abbildung der realen Räumlichkeiten.


Als konsequente Ergänzung des Home-Controls via Powerline werden RWE und mediaWays die Integration mobiler Endgeräte testen. Durch den Einsatz WAP-tauglicher Handys ließe sich beispielsweise aus dem Auto heraus von unterwegs die Temperatur der Wohnung kontrollieren und die Heizung wunschgemäß einstellen. mediaWays greift dabei neben der hauseigenen WAP-Infrastruktur auf Erfahrungen in der prototypischen Server-Fernüberwachung mittels Handy zurück. "Während des Bereitschaftsdienstes werden unsere Mitarbeiter automatisch per SMS über Unregelmäßigkeiten auf Servern informiert" meint der zuständige mediaWays-Projektleiter Jörg Kloss "und können dann via WAP weitere Zustandsdaten abfragen und erste Maßnahmen über das Handy einleiten."