Keine Einigung

Mecklenburger Energieversorger brechen Fusionsgespräche ab

Die beiden mecklenburgischen Energieversorger Stadtwerke Rostock AG und WEMAG AG haben ihre Fusionsverhandlungen abgebrochen. Man habe sich aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen nicht einigen können, sagte ein Sprecher der Stadtwerke am Mittwoch.

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Rostock (ddp-nrd/sm) - Ob erneut Gespräche aufgenommen werden, ließ er offen. Über Details sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es.

Die Verhandlungen zu einem Zusammenschluss waren im März aufgenommen worden. Von einer Fusion hatten sich beide Unternehmen Zukunftsperspektiven im Hinblick auf Ertragskraft und regionaler Marktposition versprochen.

Die Stadtwerke sind vor allem in der Region Rostock mit den Geschäftsfeldern Energievertrieb, Fernwärmeversorgung, Strom- und Gasnetzbetrieb sowie Straßenbeleuchtung/Lichtsignalanlagen tätig. 2007 betrug der Umsatz eigenen Angaben zufolge 236 Millionen Euro, knapp 30 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Das Unternehmen hat 593 Mitarbeiter und beschäftigt 35 Auszubildende.

Die WEMAG AG versorgt den westlichen Teil Mecklenburgs und der Prignitz mit Elektrizität und Netzdienstleistungen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen verschiedene energienahe Dienstleistungen und Strom bundesweit an. Im Geschäftsjahr 2007 betrug der Umsatz 414 Millionen Euro, 80 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Das Unternehmen hat 450 Mitarbeiter und 41 Auszubildende.