Verteuerung

Mecklenburg-Vorpommern: Verbraucherpreise stiegen 2001 um 2,5 Prozent

Die Verbraucherpreise haben sich in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr weiter erhöht. Schuld waren insbesondere die gestiegenen Kosten für Nahrungsmittel und Energie.

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Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte Mecklenburg-Vorpommerns erhöhte sich im Dezember 2001 auf 109,2 (1995 = 100). Im Jahresdurchschnitt ergibt sich damit ein Wert von 109,3. Der Jahresdurchschnitt des Vorjahres lag bei 106,7. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, war 2001 damit ein relativ ungünstiges Jahr bei der Entwicklung der Verbraucherpreise. Im Vergleich zum Vorjahr mussten die Verbraucher für die gleichen Waren und Dienstleistungen durchschnittlich 2,5 Prozent mehr ausgeben. Die Verbraucherpreise stiegen in diesem Jahr im Vergleich zu den Vorjahren (2000: plus 1,5 Prozent, 1999: plus 0,3 Prozent, 1998: plus 1,4 Prozent) fast doppelt so schnell.

Zu dieser Entwicklung trugen insbesondere auch die Preiserhöhungen für Nahrungsmittel (plus 6,1 Prozent gegenüber 2000) bei. Die Verteuerung der Haushaltsenergie (plus zehn Prozent) ist insbesondere auf höhere Preise für Gas (plus 17,4 Prozent) und feste Brennstoffe (plus 2,8 Prozent) zurückzuführen, während Heizöl im Preis nachließ (minus 5,4 Prozent). Die höchsten monatlichen Jahresteuerungsraten, also der jeweilige Vergleich des Preisniveaus eines bestimmten Monats mit dem Preisniveau des gleichen Vorjahresmonats, traten 2001 in der Jahresmitte auf, so im April (plus 2,9 Prozent), Mai (plus 3,7 Prozent) und Juni (plus drei Prozent). Eine gewisse Beruhigung bei der Entwicklung der monatlichen Jahresteuerungsraten ist dagegen zum Jahresende zu verzeichnen, so im Oktober ( plus 2,3 Prozent), November (plus 1,6 Prozent) und Dezember (plus 1,8 Prozent).