Ausbaupotenziale

Mecklenburg-Vorpommern stellt Landesatlas für erneuerbare Energien vor

Mecklenburg-Vorpommern hat den "Landesatlas Erneuerbare Energien" vorgestellt. Darin werden verfügbare Potenziale an erneuerbaren Energien im Bundesland besonders herausgearbeitet. Ausgehend von der heutigen Energieversorgungssituation werden zudem die Möglichkeiten und Grenzen der erneuerbaren Energien im Land vorgestellt.

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Der mecklenburgische Umweltminister hat kürzlich in Schwerin den vom Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern herausgegebenen "Landesatlas Erneuerbare Energien M-V" vorgestellt. Gegenüber dem ersten Landesatlas aus dem Jahre 1996 wird nicht die gegenwärtige Nutzung, sondern verfügbare Potenziale an erneuerbaren Energien im Bundesland besonders herausgearbeitet. Dabei werden ausgehend von der heutigen Energieversorgungssituation die Möglichkeiten und Grenzen der erneuerbaren Energien im Land vorgestellt sowie die technischen Angebotspotenziale dargelegt und der aktuellen Nutzung gegenübergestellt.

"Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die in Mecklenburg-Vorpommern vorhandenen Potenziale an erneuerbaren Energien ausreichen würden, um den Energiebedarf des Landes vollständig zu decken. Obwohl Mecklenburg-Vorpommern bei der Nutzung regenerativer Energien einen Spitzenplatz in Deutschland einnimmt, werden derzeit weniger als 35 Prozent des verfügbaren Potenzials genutzt. Es gibt also ausreichend Handlungsbedarf", erläutert Umweltminister Methling.

Die größten Potenziale werden bei der Nutzung von Biogas, Deponiegas, fester Biomasse, Photovoltaik und Solarthermie prognostiziert. Bei der Nutzung der Windkraft an Land werden die Potenziale bis zum Jahr 2005 größtenteils erschlossen sein. Bei der Windenergie liegen die Potenziale im Offshore-Bereich.