Bilanz 2004

Mecklenburg-Vorpommern: Klimaschutzmaßnahmen für 4,5 Milliarden Euro

Für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat das Umweltministerium im Jahr 2004 insgesamt 47 Projekte sowie mehrere, bereits in den vorangegangenen Jahren begonnene Vorhaben mit insgesamt etwa 4,5 Millionen Euro gefördert.

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Schwerin (red) - Das Land Mecklenburg-Vorpommern investierte in diesem Jahr 4,5 Millionen Euro in die Umsetzung seines Klimaschutzkonzeptes. Insgesamt 47 Projekte sowie mehrere, bereits in den vorangegangenen Jahren begonnene Vorhaben wurden gefördert, wobei drei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) kamen. Das löste im Land Investitionen von knapp 19,4 Millionen Euro im Bereich des Klimaschutzes aus, von denen überwiegend einheimische Handwerks- und Gewerbebetriebe profitierten.

"Mecklenburg-Vorpommern nimmt bei der Nutzung regenerativer Energien eine Spitzenposition in Deutschland ein. Dennoch werden zur Zeit weniger als 35 Prozent des im Land verfügbaren Potentials genutzt. Auf Grund unseres Reichtums an Sonne, Wind, Biomasse, Biogas und Wasser sind wir in der Lage, den Energiebedarf des Landes vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken. Wenn wir die vorhandenen Potenziale noch stärker als bisher nutzen, sollte es gelingen, spätestens im Jahr 2020 die Hälfte des Energiebedarfs regenerativ zu erzeugen. Um diesem Ziel näher zu kommen, wird das Umweltministerium auch im Jahr 2005 wieder rund 4,5 Mill. Euro für Maßnahmen des Klimaschutzes bereitstellen", kommentierte Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling.

Zu den 47 geförderten Projekten gehören unter anderem 16 Photovoltaikanlagen, drei solarthermische Anlagen, fünf Anlagen für den Einsatz von Biomasse, sieben Anlagen für den Einsatz von Erdgas, sechs Lüftungsanlagen mit Wärmepumpen sowie drei weitere Wärmepumpen.