Kommunale Klimaschutzkonferenz

Mecklenburg-Vorpommern: 32 Prozent Strom aus Erneuerbaren

32 Prozent des Stroms in Mecklenburg-Vorpommern werden bereits auch erneuerbaren Energien erzeugt. Das Land müsse sich "ener­gie- und klima­­schutzpolitischen Zielen stellen", sagte Wirtschaftsmi­nister Jürgen Seidel zur Eröffnung der Kommu­nalen Klimaschutz­konfe­renz in Rostock.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Rostock (red) - Die Hansestadt Rostock ist seit 1991 Mitglied im Klimabünd­nis europäischer Städte, dem in Mitteleuropa etwa 1.400 Städte angehören. Deren Zielstellung ist es, die CO2-Emis­sion von 1989 langfristig zu halbieren. Laut Seidel lagen die Kohlendioxid-Emissionen 2005 in MV trotz gewachsenem Verbrauch bei dem Niveau von 1997. Daher gelte auch weiterhin, "auf einen breiten Energieträgermix mit einem wachsenden Anteil an erneuerba­ren Energien zu setzen".

Großes Potenzial sieht der Wirtschaftsminister Bei Offshore-Windenergie, Biomasse, Tiefengeothermie und der Nutzung von Solarenergie im Baubereich. Darüber hinaus beiten regenerativenEnergien in Mecklenburg-Vorpom­mern bereits heute fast 2.000 Arbeitsplätze.