Solares Osterbaden

Mecklenburg: Energiebedarf durch Eigenerzeugung decken

Ein mit Sonnenenergie geheizter Swimmingpool hat am Osterwochenende im Seebad Bansin auf der Ostseeinsel Usedom auf die vielen Nutzungsmöglichkeiten regenerativer Energie aufmerksam gemacht. Umweltminister Methling eröffnete mit einem ersten Freiluftbad im Pool das dreitägige Informationsforum.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Bansin (red) - "Ich hoffe, die Aktivisten der erneuerbaren Energien finden auf der sonnenreichsten Insel Deutschlands viele Mitstreiter, um für dieses Image auch ein nachhaltiges und sichtbares Zeichen zu setzen", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Wolfgang Methling am vergangenen Osterwochenende bei der Eröffnung des "Großen Solaren Osterhasenbadens" in Bansin auf der Insel Usedom.

"Wir müssen die Menschen vor Ort erreichen, müssen ihnen Alternativen aufzeigen und durch qualitativ hochwertige Arbeit vom Nutzen dieser Anlagen überzeugen", führte der Minister aus. Nur so könne die Abhängigkeit von den Erdgasimporten und dem teuren Öl gesenkt werden. "Wir können und müssen alles daran setzen, einen großen Teil unseres Energiebedarfs wieder durch Eigenerzeugung zu decken, und wir haben nicht nur auf Usedom die besten Voraussetzungen dafür."

Die Investitionen in neue Anlagen zur Nutzung von Wind, Sonne, Erdwärme, Bioenergie und Wasserkraft seien in Deutschland seit 2004 um 24 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro gestiegen. "Natürlich können wir auch in Mecklenburg-Vorpommern auf gute Ergebnisse zurückblicken. Immerhin betrug der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung im Jahr 2004 bereits 31 Prozent", erläuterte Methling.