Grüne Energie

MEAG: Positives Jahresergebnis trotz gesunkenem Stromabsatz

Ein Jahresergebnis von 29 Millionen Euro bezeichnete MEAG-Vorstandsmitglied Günter Rehberg als Bestätigung des eingeschlagenen Wegs. Obwohl der Stromabsatz um 1,5 Prozent gesunken ist, ist die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen gestiegen. Bei Windkraft sogar um 50 Prozent. Der Anteil von Braunkohlestrom ist dagegen gesunken.

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Die Mitteldeutsche Energieversorgung Aktiengesellschaft (MEAG) hat im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr ein zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaftet. Wie Vorstandsmitglied Günter Rehberg ausführte, konnte mit 29 Millionen Euro ein positives Jahresergebnis erreicht werden.

"Das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres 2001 bestätigt den Weg der MEAG, als Multi-Utility-Dienstleister Wachstum im Stammgeschäft anzustreben und dieses Wachstum durch eine konsequente Beteiligungsstrategie abzusichern", sagte Rehberg. Die Geschäftsentwicklung im Rumpfgeschäftsjahr 2001 sei von der weltweiten Konjunkturschwäche, strukturellen Problemen der ostdeutschen Wirtschaft und vom weiterhin starken Bevölkerungsrückgang in der Region geprägt gewesen, so Rehberg weiter. Der Stromabsatz sank um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf etwa 3,1 Terawattstunden. Dabei ist die Einspeisung von regenerativer Energie erneut angestiegen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist beim Windstrom eine Zunahme um nahezu 50 Prozent zu verzeichnen. Der Anteil von Braunkohlestrom am Gesamtstromvolumen der MEAG ist aufgrund steigender Einspeisung regenerativer Energien auf 54 Prozent gesunken.