Aktuelle Zahlen

MEAG-Bilanz: Aufwärtstrend setzt sich fort

Die Mitteldeutsche Energieversorgung AG ist mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2000/2001 zufrieden. Es wurde ein Jahresergebnis von 12,1 Millionen Euro erzielt, der Stromabsatz wurde ausgebaut.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Mitteldeutsche Energieversorgung Aktiengesellschaft (MEAG) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Jahresergebnis von 12,1 Millionen Euro erzielt. "Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2000/2001 bestätigt den Weg der MEAG als Multi-Utility-Dienstleister Wachstum im Stammgeschäft anzustreben und dieses Wachstum durch eine konsequente Beteiligungsstrategie abzusichern", sagte der Vorstandsvorsitzende Norbert Wenner.

Mit einer Steigerung der Umsatzerlöse auf 581 Millionen Euro (im Vergleich: 500 Millionen Euro im letzten ganzjährigen Geschäftsjahr 1999 und 232 Millionen Euro im Rumpfgeschäftsjahr 2000) setzte sich der Aufwärtstrend in der Erlössituation der MEAG fort. Der Stromabsatz im abgelaufenen Jahr wurde um 9,7 Prozent gesteigert, insgesamt lieferte die MEAG 6,3 Milliarden Kilowattstunden. Ausschlaggebend für die Steigerung war die Belebung der industriellen Produktion, die mit einer Steigerung von 2,2 Prozent die Verluste anderer Industriezweige wie der Bauindustrie und dem Verkehrsbereich nahezu ausgleichen konnte. Der ganzjährige Betrieb des neuen Kraftwerks Bitterfeld, in dem unter optimierten Bedingungen Strom und Prozessdampf vorwiegend für den Industriepartner Bitterfeld produziert werden, steigerte den Anteil der Eigenerzeugung am Stromaufkommen auf 17 Prozent. Der steigende Anteil von Strom aus Windkraft (plus 116 Prozent / acht Prozent Anteil am Stromaufkommen) belastet in erster Linie die Braunkohleverstromung.

"Aufgrund des positiven Gesamtergebnisses wird der Vorstand der Hautversammlung am 8. November eine erhöhte Dividendenzahlung auf das Grundkapital vorschlagen", kündigte Wenner an. Die Bilanz mit einem Gesamtvermögen von 1,3 Milliarden Euro und einer Eigenkapitalquote von etwa 40 Prozent ist nach den Worten Wenners "eine solide Grundlage bei anstehendem Finanzbedarf für einen weiteren Beteiligungswert".