szmtag
11.02.2010, 13:46 Uhr

Strom-News

Energiekrise

Massen-Gebet für Strom in Venezuela

Angesichts der Energiekrise in Venezuela hat einer der wichtigsten staatlichen Versorger zu einem Massen-Gebet für mehr Strom aufgerufen. Regierungskritiker werfen den staatlichen Versorgern hingegen Untätigkeit und ausbleibende Investitionen vor.

Caracas (afp/red) - Der Chef von Electricidad del Caroni (Edelca) bat in einem am Mittwoch (Ortszeit) von den Medien veröffentlichten Schreiben alle Mitarbeiter, "Gott anzurufen, auf dass er dem nationalem Energiesektor zu Hilfe kommt". Das gemeinsame Gebet soll zwei Stunden dauern und am Freitagnachmittag im Unternehmenswerk in Puerto Ordaz stattfinden, etwa 500 Kilometer südlich von Caracas.

In Venezuela gibt es derzeit immer wieder Stromausfälle. Die Regierung führt das auf die ungewöhnliche Trockenheit zurück, die die Wasserkraftwerke des Landes lahmlegte. Kritiker dagegen werfen den staatlichen Versorgern vor, nicht genug in das Energiesystem investiert zu haben.

© 2001-2012 strom-magazin.de

Diesen Artikel empfehlen

Der Newsletter von Strom-Magazin.de

Ähnliche Nachrichten zur News "

Massen-Gebet für Strom in Venezuela

"
  • BGH stärkt Mieterrechte bei der Stromversorgung
    steckdose Wohnungsmieter haben Anspruch auf eine ausreichende Stromversorgung, entschied jetzt der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil. So müssen beispielsweise eine Waschmaschine und ein Staubsauger gleichzeitig laufen können, ohne dass das Netz zusammenbricht.
  • Stromnetzbetreiber müssen 4,4 Millionen Euro zurückzahlen
    Strommast Sächsische Stromnetzbetreiber haben in der Vergangenheit rund 4,4 Millionen Euro zu viel kassiert. Wie das Wirtschaftsministerium am Sonntag in Dresden mitteilte, forderte die Landesregulierungsbehörde daher 23 der 31 Stromnetzbetreiber auf, ihren Kunden, den Stromlieferanten, das Geld gutzuschreiben.
  • E.ON darf Stromübertragungsnetz an TenneT verkaufen
    E.ON Der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON hat von der Europäischen Kommission grünes Licht für den geplanten Verkauf seines deutschen Stromübertragungsnetzes an den niederländischen Netzbetreiber TenneT erhalten. Kartellrechtliche Hindernisse sehe man nicht.
  • Strom wird durch gekürzte Solarförderung kaum billiger (Upd.)
    Solar Für Verbraucher wird der Strom trotz der von Umweltminister Röttgen geplanten zusätzlichen Kürzung der Solarförderung offenbar kaum billiger. Das hätten Berechnungen des Umweltministeriums ergeben. Demnach verbillige die Kürzung die Kilowattstunde nur um 0,3 Cent. Röttgen will an der Kürzung festhalten.
  • Solarstrom kann eine sichere und rentable Geldanlage sein
    Photovoltaikanlage Ab April 2010 soll die Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaikdachanlagen um 15 Prozent sinken. Wenn jedoch bestimmte Voraussetzungen stimmen, ist die Investition in eine solche Anlage eine sichere und rentable Geldanlage, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Strompreise
Strom-Infos
Strom kündigen
Ratgeber und Infos
?>