Bündelung

Mark-E: Neue Verbundwarte in Hagen-Garenfeld

Der Hagener Energieversorger Mark-E hat etwa 13 Millionen Euro in die sichere Energieversorgung der Region investiert und eine neue Verbundwarte in Betrieb genommen. Sie steuert und überwachts zentral das Strom-, Gas- und Wassernetz. Die moderne Technik soll zudem für effizientere Reaktionszeiten sorgen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Hagen (red) - Der örtliche Energieversorger Mark-E hat in Hagen-Garenfeld eine neue Verbundwarte zur zentralen Steuerung und Überwachung des Strom-, Gas- und Wassernetzes in Hagen und der Märkischen Region errichtet. Das Investitionsvolumen beträgt knapp 13 Millionen Euro.

"Schon 2002 haben wir im Zuge des Zusammenschlusses zwischen Elektromark und den Stadtwerken Hagen die Konzeptplanung zum Bau der neuen Verbundwarte auf den Weg gebracht. Durch die Zusammenlegung aller relevanten Steuerungsbereiche in einer Zentrale lassen sich mittel- bis langfristig auch Kosteneinsparungen realisieren. Zudem optimieren wir die Reaktionszeiten im Falle von Versorgungsunterbrechungen", kommentierte der technische Vorstand des Unternehmens, Dr. Rüdiger Bäumer.

Die Verbundwarte soll die bisher in zwei Warten in Hagen-Garenfeld und Hagen-Wehringhausen durchgeführte Überwachung- und Steuerung bündeln. Gleichzeitig dient sie als Leitstelle für den Einsatz der Mark-E Kraftwerke und ist Sitz des Unternehmensbereiches Handel, der die Energiebeschaffung der Mark-E steuert. Durch die Einführung eines zentralen Störungsmanagements für das gesamte Netzgebiet strebt das Unternehmen zudem noch kürzere Reaktions- und Bearbeitungszeiten im Falle von Versorgungsunterbrechungen an.