Bilanz

Mark-E: Marktstart 2002 wirtschaftlich erfolgreich

Der Hagener Energieversorger Mark-E hat seinen Überschuss auf 9,2 Millionen Euro gesteigert. Deshalb schlagen Vorstand und Aufsichtsrat 13 Prozent Dividende vor. Der Stromverkauf stieg insgesamt um etwa vier Prozent auf 5,1 Milliarden Kilowattstunden. In diesem Geschäftsjahr soll die Marktposition weiter ausgebaut und das Kostenmanagement konsequent fortgeführt werden.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Die aus dem Zusammenschluss der Elektromark AG und der Stadtwerke Hagen AG entstandene Mark-E Aktiengesellschaft versorgt über 230 000 Privat- und Geschäftskunden sowie knapp 1900 Industriekunden umweltfreundlich mit Strom und in Hagen auch mit Gas oder Wasser. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2002 auf 459,3 Millionen Euro, dazu trugen die Erlöse im Stromverkauf mit 300,1 Millionen Euro bei.

Der Stromverkauf stieg insgesamt um etwa vier Prozent auf 5,1 Milliarden Kilowattstunden. Dies ist laut Bericht im Wesentlichen auf die Intensivierung der Stromhandelsaktivitäten und die Einbindung des Bündelkundengeschäfts zurückzuführen. Denn: Im Bereich Energieverkauf an Industrie- und Firmenkunden war ein geringer Rückgang zu verzeichnen, ebenso witterungsbedingt in den Sparten Gas und Fernwärme sowie bei den Speicherheizungskunden. Somit ist der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Millionen Euro auf 9,2 Millionen Euro gestiegen. Davon wurden 0,5 Millionen Euro in die Gewinnrücklagen eingestellt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 13 Prozent vor.

Ziel der Mark-E ist es, den Integrationsprozess des Unternehmens durch eine weitere Optimierung der Geschäftsprozesse sowie durch eine Zusammenführung der vorhandenen Abrechnungssysteme fortzuführen. Auf der Marktseite wird durch weiteres Wachstum der Ausbau und die Festigung der Marktposition angestrebt. Im Vordergrund der Aktivitäten steht eine Harmonisierung und Optimierung der Produkt- und Dienstleistungspalette, die weitere Integration der Sparten Strom, Gas und Wasser sowie die Verbesserung der Serviceleistungen. Außerdem sind erhebliche Anstrengungen im Bereich Kundenbindung und -akquisition zur Sicherung des Absatzvolumens erforderlich.