Bilanz

Mark-E auch 2001 erfolgreich positioniert

Die aus der Fusion der Elektromark Hagen und den Stadtwerken Hagen hervorgegangene Mark-E hat jetzt die Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Das Unternehmen hätte sich in einem schwierigen Wettbewerberfeld erfolgreich positioniert und konnte den weitaus größten Teil der Kunden binden.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Die Mark-E Aktiengesellschaft, hervorgegangen aus dem Zusammenschluss der Elektromark und den Stadtwerken Hagen, hat sich im Jahr 2001 in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld erfolgreich positioniert. In allen Kundensegmenten - insbesondere aber im Bereich der Industrie- und Firmenkunden - sei es gelungen, den weitaus größten Teil der Kunden an das Unternehmen zu binden, heißt es in der nun vorgelegten Jahresbilanz.

Bereinigt um den geringeren Absatz an das Verbundnetz - bedingt durch eine höhere Wirtschaftlichkeit der Eigenerzeugung - sank der Stromverkauf im Netzgebiet 2001 um ein Prozent. Dieser leichte Rückgang ist im Wesentlichen auf konjunkturelle Einflüsse zurückzuführen. Die Erlöse aus dem Stromverkauf stiegen um 9,7 Millionen Euro auf 235,1 Millionen Euro, wesentliche Faktoren waren hier die Weitergabe gesetzlicher Belastungen und die Erhöhung der Strompreise. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 13 Prozent vor.

Die Umsatzerlöse stiegen im vergangenen Geschäftsjahr von 280,8 Millionen Euro um 10,5 Millionen Euro auf 291,3 Millionen Euro. Trotz rückläufiger Absatzentwicklung erhöhten sich die Erlöse aus dem Stromverkauf um 9,7 Millionen Euro auf 235,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr von 8,9 Millionen Euro um 0,2 Millionen Euro auf 9,1 Millionen Euro gestiegen. Davon wurden 0,4 Millionen Euro in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Im Jahr 2001 stieg die Nettostromerzeugung in den eigenen Kraftwerken der Mark-E im Vergleich zum Vorjahr um etwa 15 Prozent auf 2568 Millionen Kilowattstunden.. Deutlich reduzierte sich zugleich die Abgabe an das Verbundnetz, d. h. Mark-E hat aufgrund gestiegener Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke im Berichtsjahr vermehrt eigenerzeugten Strom an die Kunden im Netzgebiet geliefert. Durch einen verstärkten Einsatz von Ersatzbrennstoffen - wie etwa Tiermehl - in den Kraftwerken konnte und wird auch zukünftig deren Energie- und Kosteneffizienz gesteigert werden.