Luftreinhalteplan

Marburg setzt auf erneuerbare Energien und Erdgasfahrzeuge

Zur Verbesserung der Luftqualität im mittelhessischen Marburg soll künftig vermehrt moderne Technik zum Einsatz kommen. Dies ist Ziel eines am Montag in Kraft getretenen Luftreinhalteplans, der eine stärkere Förderung von Solaranlagen, Wasser- und Windkraft und mehr Erdgasfahrzeuge im Nahverkehr vorsieht.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Wiesbaden (ddp-hes/sm) - "Der Umstieg von herkömmlichen Brennstoffen auf erneuerbare Energien bei der Gebäudeheizung und der Einsatz von Erdgasbussen im Personennahverkehr sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer besseren Luftqualität", sagte die hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU).

Die Ministerien für Umwelt und Verkehr, das Landesamt für Umwelt und Geologie und die Stadt Marburg hatten den Maßnahmenkatalog erarbeitet, nachdem der Immissionsgrenzwert für gesundheitsschädliches Stickstoffdioxid im Jahr 2006 überschritten wurde. Hauptursachen für die Stickstoffdioxidbelastung seien Verkehr und Gebäudeheizungen, sagte Lautenschläger. Die Feinstaubwerte in Marburg seien kein Problem, teilte das Ministerium weiter mit. Hier seien die zulässigen Grenzwerte nicht überschritten worden.

Neben dem Luftreinhalteplan für Marburg gibt es in Hessen derartige Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität bereits in den Ballungsräumen Rhein-Main, Kassel sowie im Gebiet Lahn-Dill.