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Mainova: Solarstromvergütung führt zu Anstieg der Anlagenzahl

Wer bis Ende des Jahres eine Solaranlage auf dem Dach seines Hauses installiert, bekommt jede Kilowattstunde mit 99 Pfennig vergütet. Nächstes Jahr sinkt die Vergütung auf 94 Pfennig. Der Frankfurter Regionalversorger Mainova konnte einen Anstieg der Solaranlagen in seinem Netzgebiet verzeichnen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht vor, dass Privatpersonen, die sich noch in diesem Jahr eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach ihres Hauses installieren lassen, für den in das Netz eingespeisten Solarstrom eine Vergütung in Höhe von 99 Pfennig pro Kilowattstunde bekommen. Für Solarstrom aus Anlagen, die erst in 2002 errichtet werden, reduziert sich der Betrag dann auf 94 Pfennige je Kilowattstunden.

Wie der Regionalversorger Mainova mitteilt, hat die Nachfrage nach Fotovoltaikanlagen im Versorgungsgebiet von Mainova deutlich zugenommen. Waren es im Jahr 2000 noch 22 Anlagen mit einer Leistung von 96 Kilowatt, die ans Netz gingen, so wurden allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres schon 29 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 128 Kilowatt zugelassen. Insgesamt zählt die Mainova 80 Kleinanlagen, die in Betrieb sind. Daneben gibt es noch einige Großanlagen, wie zum Beispiel die auf dem Tribünendach des FSV-Stadions am Bornheimer Hang im Frankfurter Stadtteil Riederwald.

Weitere Informationen unter www.mainova.de.