Statistik

März: Erdgasimporte verteuern sich weiter

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im März 2006 mit 374.929 Terajoule um 23,1 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (304.650 Terajoule). Im Jahresvergleich stieg der Preis um über 45 Prozent.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Dabei kostete das Terajoule Erdgas mit 5849,56 Euro (2,10 Cent pro Kilowattstunde) knapp 1,2 Prozent mehr als im Februar 2006 (5779,15 Euro). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 45,2 Prozent gestiegen.

Zwischen April 2005 und März 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.606.900 Terajoule um 8,6 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode April 2004 bis März 2005. Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.489.633 Terajoule), Norwegen (1.138.789 Terajoule) und Niederlande (818.904 Terajoule).

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug zwischen April 2005 und März 2006 knapp 18,017 Milliarden Euro - im Vergleich zu 11,770 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis stieg im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 40,9 Prozent von 3544,03 Euro auf 4995,18 Euro pro Terajoule.