Personalie

Lothar Hahn zum neuen technisch-wissenschaftlichen Geschäftsführer der GRS bestellt

Der Vorsitzende der Reaktor-Sicherheitskommission Lothar Hahn wird ab 2002 auch technisch-wissenschaftlicher Geschäftsführer der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit.

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Der Aufsichtsrat der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) hat Lothar Hahn zum neuen technisch-wissenschaftlichen Geschäftsführer der GRS bestellt. Damit tritt er am 1. Januar 2002 die Nachfolge von Prof. Dr. Adolf Birkhofer an.

Der 58-jährige Hahn absolvierte das Studium der Physik an den Universitäten Mainz und Kaiserslautern. Er war mehrere Jahre in verschiedenen Leitungsfunktionen in der Grundlagenentwicklung der Automobilindustrie tätig. 1978 nahm er zunächst eine Beratungstätigkeit in Kernenergiefragen für das Öko-Institut e.V. auf. 1980 gründete er dort die Projektgruppe Reaktorsicherheit, war zunächst Projektleiter, später Koordinator des Fachbereichs Nukleartechnik und Anlagensicherheit. 1999 berief ihn Bundesumweltminister Trittin in die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK). Seitdem ist er deren Vorsitzender. Er engagiert sich seit 1975 im Umweltschutz.

Die GRS hat als unabhängige und maßgeblich für die Bundesregierung tätige Sachverständigenorganisation in den Bereichen kerntechnische Sicherheit, Strahlenschutz und nukleare Entsorgung wesentlich dazu beigetragen, die deutschen Kernkraftwerke auf ein im internationalen Vergleich sehr hohes Sicherheitsniveau zu bringen. Sie finanziert sich über Aufträge. Das jährliche Auftragsvolumen liegt derzeit bei 100 Millionen DM. Hauptauftraggeber sind das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Bundesamt für Strahlenschutz sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung.