local energy: Yello ignoriert richterliche Entscheidung

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Vor 10 Tagen erließ das Landgericht Köln auf Antrag der local energy GmbH, ein Zusammenschluss von 20 Energieversorgern aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, eine einstweilige Verfügung gegen den bekannten Strom-Newcomer Yello. Als Begründung führte local energy eine mögliche Täuschung der Verbraucher an (das strom magazin berichtete, bitte lesen Sie hier). Yello legte Widerspruch ein, über den bisher nicht entschieden wurde.


Da Yello die beanstandete Werbekampagne bisher nicht gestoppt hat, hat local energy nun über einen Ordnungsmittelantrag ein Bestrafungsverfahren gegen den Kölner Stromanbieter eingeleitet. Damit läuft Yello nach Angaben von local energy Gefahr, ein Ordnungsgeld von bis zu 500 000 DM zahlen zu müssen. Es wird zudem Ordnungshaft für den Yello-Geschäftsführer von bis zu sechs Monaten angedroht. "Es kann nicht angehen, dass Yello, selbst ein Tochterunternehmen eines der größten Energieversorgungsunternehmen der Altbundesländer, und somit ebenfalls monopolistischer Herkunft, den Stadtwerken und Regionalversorgern Preiserhöhungen andichtet und dem Verbraucher suggeriert, Yello würde dies nicht tun", so die Geschäftsführung der local energy gmbh.