50 Euro

Linke fordert Wohngeld-Zuschuss für Heizkosten

Angesichts des strengen Winters fordert die Linkspartei, allen wohngeldberechtigten Haushalte pro Person einen pauschalen Zuschuss von 50 Euro für Heizkosten zu gewähren. Der 2008 eingeführte staatliche Zuschuss war erst kürzlich wegen des Sparzwangs im

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - "Die Kosten sollte der Bundeshaushalt übernehmen. Dafür würden rund 100 Millionen Euro fällig", sagte die stellvertretende Chefin der Linken, Katja Kipping, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Im nächsten Jahr müsse dann der Zuschuss zu den Heizkosten zum Wohngeld wieder eingeführt werden.

Die Bundesregierung hatte angesichts der Sparzwänge beschlossen, den staatlichen Zuschuss zu streichen, der wegen hoher Energiepreise 2008 eingeführt worden war. Kipping bezeichnete dies als Fehler.

"Das benachteiligt Geringverdienerhaushalte", erklärte sie und fügte hinzu: "Der Wintereinbruch war früh und hart. Die Heizkosten Rechnungen explodieren. Wir brauchen jetzt eine schnelle und unbürokratische Lösung." Es könne nicht angehen, "dass soziale Kälte die einzige Antwort der Bundesregierung auf den eiskalten Winter ist."