Transparenz

LichtBlick: Umsetzung der Stromkennzeichnung vorbildlich

Der ohnehin sehr fortschrittliche Ökostromanbieter LichtBlick wird ab sofort die Zusammenstellung des Strommixes auf der Internetseite und den Kundenrechnungen veröffentlichen. LichtBlick-Geschäftsführer von Tschischwitz ist sich sicher, dass somit "Maßstäbe" in der Branche gesetzt würden.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Hamburg (red) - Der Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick erfüllt ab sofort die gesetzlichen Anforderungen der Stromkennzeichnung. So erfahren Kunden und Interessierte, dass momentan zehn Prozent des LichtBlick-Stroms durch das EEG gefördert werden. Die verbleibenden 90 Prozent stammen aus Biomasse- und Wasserkraftwerken. Bei der somit vollständig regenerativ erfolgenden LichtBlick-Stromerzeugung entstehen weder klimarelevante Kohlendioxid-Emissionen noch Atommüll.

"Mit unserer Einkaufsphilosophie und der heute online gestellten Darstellung der Stromkennzeichnung setzen wir Maßstäbe in der Branche", ist Heiko von Tschischwitz, LichtBlick-Geschäftsführer, überzeugt. "Von Beginn unserer Geschäftstätigkeit an gehören bei uns beim Einkauf einer jeden Kilowattstunde die Informationen über Herkunft, die Kraftwerke und die mit der Erzeugung verbundenen Umweltauswirkungen zwingend dazu. Nur so können wir seit 1999 unseren inzwischen 180 000 Kunden einen garantiert umweltfreundlich erzeugten Strommix glaubwürdig anbieten."

Freiwillig lasse LichtBlick sein Produktangebot zudem von unabhängigen Prüfern testieren, führte von Tschischwitz aus. Dem TÜV und den drei Trägerorganisationen des ok-power-Labels (Öko-Institut, WWF und Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen) legt LichtBlick im Rahmen dieser freiwilligen Zertifizierung alle notwendigen Daten zu den Kraftwerken offen, in denen LichtBlick-Strom erzeugt wird.

"Die Stromkennzeichnungspflicht und die damit verbundene Produktdifferenzierung wird zu einem Impuls für den Wettbewerb führen, sofern die gesetzlichen Vorgaben fristgerecht und wahrheitsgemäß von allen Anbietern umgesetzt werden", gibt sich von Tschischwitz optimistisch.