Umweltfreundlicher Strom

LichtBlick gewinnt öffentliche Ausschreibung in Baden-Württemberg

LichtBlick wird ab 2005 verschiedene öffentliche Einrichtungen in rund 430 Gemeinden Baden-Württembergs mit umweltfreundlich erzeugtem Strom versorgen. Das Unternehmen hat somit eine Gesamtstromabgabe von über einer Milliarde Kilowattstunden.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg/Stuttgart (red) - Mit dem Jahreswechsel werden über 430 Gemeinden in Baden-Württemberg ihren Strombedarf über den bundesweit tätigen Anbieter LichtBlick GmbH beziehen. Das Unternehmen wird damit zwei Jahre lang Kindergärten, Schulen, Verwaltungsgebäude, Rathäuser und Festhallen versorgen und auch den Energiebedarf der örtlichen Straßenbeleuchtung decken. Der Stromverbrauch dieser insgesamt 20.000 öffentlichen Abnahmestellen in Höhe von rund 170 Millionen Kilowattstunden pro Jahr entspricht dem von über 60.000 Haushalten. LichtBlick konnte sich in einer öffentlichen Ausschreibung des Gemeindetages Baden-Württemberg gegen die örtliche Konkurrenz durchsetzen.

"Mit dem Wechsel zu LichtBlick werden die Kommunen bares Geld sparen", so Geschäftsführer Heiko von Tschischwitz, "denn einziges Entscheidungskriterium auch in dieser Ausschreibung war der Preis". Die gesamte Stromlieferung werde aus umweltfreundlicher Erzeugung gedeckt, obwohl nur vier der insgesamt 29 Lose explizit als Ökostromlieferung ausgeschrieben waren.

Die Ausschreibung in Baden-Württemberg ist die dritte, große Ausschreibung, die LichtBlick in diesem Jahr gewinnen konnte. So haben sich vor einigen Wochen 1400 Kommunen in Rheinland-Pfalz für den Ökostromversorger entschieden, in Berlin wird das Unternehmen ab nächstem Jahr alle Ampelanlagen und 8000 Abnahmestellen der öffentlichen Verwaltung versorgen. Die gesamte Stromabgabe des Versorgers wächst damit nächstes Jahr auf über eine Milliarde Kilowattstunden.