Strom-News
NorwegenNorwegen will die leistungsfähigste Windkraftturbine der Welt bauen. Die Anlage solle mit zehn Megawatt rund dreimal so viel Energie liefern wie die bislang üblichen Windräder, hieß es. Derzeit ist geplant, die Anlage im kommenden Jahr ans Netz zu bringen.
Oslo (afp/red) - Das teilte die für erneuerbare Energien zuständige Abteilung des norwegischen Energieministeriums, Enova, am Freitag mit. Das Windrad soll mehr als 162 Meter hoch sein und einen Rotordurchmesser von 145 Metern haben.
Die 137 Millionen Kronen (etwa 17 Millionen Euro) teure Anlage wird im südwestnorwegischen Oeygarden von dem norwegischen Unternehmen Sway gebaut und soll planungsgemäß im Jahr 2011 ans Netz gebracht werden. Sie steht zwar an Land, erforscht werden sollen damit aber Möglichkeiten, die Effizienz von Windkraftanlagen im Meer zu verbessern. Die Tests sollen laut Enova zwei Jahre dauern.
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Das Land Hessen soll bis zum Jahr 2020 sein Anteil an Biomasse und Windenergie am Energiemix von derzeit zwischen fünf und sechs Prozent auf 20 Prozent steigern, so die Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU). Des Weiteren müsse auch Hessens Stromverbrauch bis 2020 um 20 Prozent sinken.
Die Windenergiebranche hat im Krisenjahr 2009 auf dem deutschen Markt erstmals nach zwei Jahren Stagnation wieder zulegen können, so wurden Windräder mit knapp 2000 MW neu gebaut. Für die Zukunft setzt die Branche auf Offshore-Windenergie sowie die Erneuerung alter Anlagen.
Hessen will den Ausbau von Windenergie vorantreiben. Die hessische Landesregierung hat den Regionalplan Nordhessen (RPN 2009) ohne Auflagen genehmigt. Darin werden neue große Flächen für Windkraftanlagen ausgewiesen.
Das Tief Daisy hat uns am vergangenen Wochenende nicht nur ein Schneechaos beschert, sondern auch für eine rege Ökostrom-Produktion gesorgt. Denn durch den starken Wind konnten Deutschlands Windräder besonders viel Strom produzieren - so viel, dass die Stromkonzerne Geld zahlen, um den Windstrom loszuwerden.
E.ON, RWE und Siemens Offshore-Windparks vor der Küste Großbritanniens bauen. Die Anlagen sollen bis 2020 ein Viertel des britischen Strombedarfs decken. Das größte Projekt soll eine Leistung von 9 Gigawatt haben, an diesem Windpark ist auch die RWE-Tochter Innogy beteiligt.Strompreise vergleichen
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