USA

Lecks in mehreren Behältern mit Atommüll entdeckt

Im Atommülllager von Hanford im US-Bundesstaat Washington sind Lecks an sechs unterirdischen Behältern entdeckt worden. Dort wurde früher Plutonium für Atombomben hergestellt. Es bestehe keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung, erklärte der Gouverneur des Bundesstaats, Jay Inslee, am Freitag (Ortszeit).

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Washington (AFP/red) - Trotz allem sei dies eine "beunruhigende Nachricht" für alle Einwohner des Bundesstaats, sagte Inslee nach einem Treffen mit Energieminister Steven Chu in Washington. So werfe die Entdeckung der Lecks die Frage auf, wie sicher die fast 150 weiteren Behälter in Hanford seien, in denen Atommüll lagere.

Große Mengen an Nuklearabfällen

Das Energieministerium bestätigte die undichten Stellen an den Behältern und erklärte, mit den Behörden des Bundesstaats sowie "anderen Partnern" zusammenzuarbeiten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit bestehe indes nicht, sagte eine Ministeriumssprecherin. Die US-Armee produzierte früher in der Anlage in Hanford, rund 300 Kilometer südöstlich von Seattle, Plutonium für Atombomben. Heute lagern dort Unmengen an Nuklearabfällen.

Quelle: AFP