Strom plus 7,2 Prozent

Lebenshaltung in Hessen wird im August um 1,1 Prozent teurer

Die Lebenshaltung im Bundesland Hessen ist im August wieder teurer geworden. Während die Preise für Nahrungsmittel sanken, stiegen die Wohnungsmieten um 2,5 Prozent. Auch Strom wurde in dieser Zeit um 7,2 Prozent teurer; dagegen sanken die Gaspreise um 8,2 Prozent, Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 8,3 Prozent und die Heizölpreise gar um 10,8 Prozent.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die im Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Hessen gemessenen Verbraucherpreise waren im August um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hatte die entsprechende Teuerungsrate im Juli 1,2 Prozent und im Juni 0,9 Prozent betragen.

Nahrungsmittel waren im August im Durchschnitt um 0,8 Prozent billiger als vor Jahresfrist. Die Preise für Fleisch und Fleischwaren sanken dabei um 3,3 Prozent, für Salat und Gemüse (einschl. Kartoffeln) um 4,4 Prozent, für Obst um 1,9 Prozent und für Butter um 6,9 Prozent. Die Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten und ohne Heizung) stiegen– wie bereits im Juli – um 2,5 Prozent. Auch Strom wurde in dieser Zeit um 7,2 Prozent teurer; dagegen sanken die Gaspreise um 8,2 Prozent, Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 8,3 Prozent und die Heizölpreise gar um 10,8 Prozent. Kraftstoffe waren im August allerdings um 3,6 Prozent teurer als vor einem Jahr.