Neue Studie

Langzeitszenarien zur nachhaltigen Energienutzung in Deutschland

Das Wuppertal Institut und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart haben im Auftrag des Umweltministeriums Langfristszenarien für eine nachhaltige Energienutzung in Deutschland untersucht. Die Studie zeigt, dass eine Minderung des klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoßes um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 technisch möglich und ökonomisch tragfähig ist.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Im Auftrag von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt hat das Wuppertal Institut gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart Langfristszenarien für eine nachhaltige Energienutzung in Deutschland untersucht. Die Studie ist in der UBA-Reihe "Climate Change" in einer Langfassung (Nr. 01/02) und einer Kurzfassung (Nr. 02/02) erschienen.

Die Studie zeigt, dass für Deutschland eine Minderung des klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoßes um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 über die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien technisch möglich und ökonomisch tragfähig ist. Eine nachhaltige Energienutzung mache tiefgreifende Veränderungen notwendig. Sie stelle die Akteure aber vor keine unlösbaren Probleme, sondern sei vielmehr Herausforderung und Chance. Hierzu müsse die erfolgreich angestoßene dynamische Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energien fortgesetzt werden, gleichzeitig aber die Energieeinsparung als neuer Schwerpunkt der Energiepolitik etabliert werden, so der Tenor der Studie.

Die Kurzfassung der Studie als PDF-Dokument zum Download: hier.