Stabile Finanzlage

Langfristrating der EnBW auf A2 angehoben

Wie der Energierversorger mitteilt, hat die Ratingagentur Moody's hat das Langfristrating der EnBW Energie Baden-Württemberg AG um eine Stufe von A3 auf A2 und das Kurzfristrating von Prime-2 auf die bestmögliche Kategorie Prime-1 angehoben. Grund dafür sind verschiedene Faktoren.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Den Ausblick hat Moody's sowohl beim Langfristrating als auch beim Kurzfristrating auf "stabil" gesetzt, so die EnBW weiter. Das Rating beinhaltet auch die Anwendung der neuen Ratingmethodik GRI (Government Related Issuers), die die mögliche finanzielle Unterstützung durch Anteilseignern berücksichtigt.

Nach Unternehmensangaben begründet Moody's die Ratingverbesserung mit den folgenden Faktoren:
- Vereinfachung der Unternehmensstruktur,
- Fokus auf das Kerngeschäft Energie,
- gute Marktstellung in Baden-Württemberg,
- integrierte Wertschöpfungskette,
- kontinuierliche Reduktion der Verschuldung.

"Wir sind erfreut über die Anerkennung unserer erfolgreichen Restrukturierungsarbeit durch Moody's, die sich in der verbesserten Ratingeinstufung niederschlägt", kommentierte Dr. Christian Holzherr, Finanzvorstand der EnBW. "Die in uns gesetzten Anforderungen hinsichtlich der Steuerung des Finanzprofils der EnBW werden wir durch adäquate, interne Prozesse erfüllen. Dadurch gewährleisten wir, dass wir den Erwartungen der Kapitalmärkte hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Unternehmens entsprechen", führt Dr. Holzherr weiter aus.

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