Kompetenzbündelung

Land und EU fördern Forschungsverbund "ef.ruhr" mit 1,4 Millionen Euro

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union haben dem Energieforschungsverbund "ef.ruhr" eine Finanzspritze von 1,4 Millionen Euro "verpasst". Mit dem Geld werden zunächst vier Leitprojekte aus bereits erfolgreich etablierten Forschungsfeldern vorangetrieben.

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Gelsenkirchen (ddp-nrw). Der vor einem Jahr gegründete Energieforschungsverbund Ruhr "ef.ruhr" erhält eine Finanzspritze von Land und Europäischer Union (EU). Landesenergieminister Axel Horstmann (SPD) überreichte am Freitag in Gelsenkirchen einen Bewilligungsbescheid in Höhe von über 1,4 Millionen Euro.

Mit den Fördermitteln werden zunächst vier Leitprojekte aus bereits erfolgreich etablierten Forschungsfeldern vorangetrieben. Das sind unter anderem das "CO2-arme Kraftwerk", die "Möglichkeiten und Grenzen der Windenergienutzung" sowie die "Wirtschaftliche Energieversorgung durch Informationstechnik". Neben diesen vier Leitprojekten sind weitere sieben Teilprojekte zu konkreteren Fragen der Energieforschung Gegenstand des Förderbescheides.

Partner des Verbundes sind die Ruhruniversitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen sowie der Initiativkreis Ruhrgebiet. Ziel des Forschungsverbundes ist die Bündelung und Stärkung der im Ruhrgebiet vorhandenen umfangreichen Kompetenz in allen Bereichen der Energieforschung, wie das Ministerium weiter mitteilte.