Standort- und Arbeitsplatzgarantien

Land Berlin stimmt Verschmelzung von Vattenfall und Bewag zu

Der Energiekonzern Vattenfall und das Land Berlin haben sich heute über die Zukunft der Bewag geeinigt. Das Land Berlin hat die Ausgliederung des operativen Geschäfts des örtlichen Stromversorgers und die Verschmelzung zu Vattenfall Europe genehmigt und Vattenfall sicherte im Gegenzug zu, den Standort Berlin zu sichern und betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen.

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Das Land Berlin und Vattenfall Europe haben die Weichen für die Zukunft der Bewag gestellt und darüber heute eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Das Land hat der Ausgliederung des operativen Geschäfts der Bewag und der Verschmelzung zur Muttergesellschaft Vattenfall Europe AG zugestimmt, während Vattenfall bis Ende 2007 zugesichert hat, am Standort Berlin 4350 Mitarbeiter zu beschäftigen und betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen.

Zudem wurde beschlossen, dass die Holdinggesellschaft von Vattenfall Europe bis mindestens Ende 2010 und die Bewag wird bis mindestens Ende 2018 den Sitz in Berlin haben sollen. Ferner bekräftigte Vattenfall Europe seine Bereitschaft, in Berlin zehn Millionen Euro für Projekte zur Förderung regenerativer Energien und Maßnahmen zur Energieeinsparung einzusetzen, über deren Verwendung in Abstimmung mit dem Senat entschieden wird. "Wir lösen heute, ein Jahr früher als geplant, ein, was Vattenfall, HEW und der Berliner Senat sich im April 2001 versprochen haben: den Aufbau eines neuen Energieunternehmens auf dem deutschen Markt – mit Sitz in Berlin und unter Integration der Bewag", erklärte Dr. Klaus Rauscher, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG.