Studie

Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen 2002

Die Bilanz beinhaltet die energiewirtschaftlichen Beiträge und zeigt den aktuellen Stand und die Aussichten des regenerativen Anlagen- und Systembaues in NRW. Dabei unterscheidet die Studie nach regenerativer Energieversorgung und dem regenerativen Anlagen- und Systembau in den drei Bereichen Strom, Wärme und Treibstoffe.

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"Der regenerativen Energiewirtschaft ist es insbesondere im Anlagenbau gelungen, sich von der eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Lage positiv abzukoppeln. Das ist für mich außerordentlich erfreulich, denn es zeigt, dass die Bedeutung der erneuerbaren Energien und deren Zukunftsfähigkeit nicht nur beim Verbraucher, sondern auch in der Wirtschaft gesehen wird, sagte NRW-Energieminister Dr. Axel Horstmann bei der Vorstellung der Studie zur "Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen 2002". Bei den knapp 2100 Firmen in NRW erzielen mittlerweile 15 000 Arbeitnehmer nach einer Schätzung der Landesinitiative Zukunftsenergien fast drei Milliarden Euro Umsatz.

Die Bilanz beinhaltet die energiewirtschaftlichen Beiträge und zeigt den aktuellen Stand und die Aussichten des regenerativen Anlagen- und Systembaues in NRW. Dabei unterscheidet die Studie nach regenerativer Energieversorgung und dem regenerativen Anlagen- und Systembau in den drei Bereichen Strom, Wärme und Treibstoffe. Es wurde deutlich, dass sich die kräftige Steigerung der regenerativen Stromerzeugung vor allem auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dessen Fördergarantien zurückführen lässt. Die regenerative Wärmeerzeugung und Treibstoffversorgung haben laut Studie auch in NRW noch erhebliches Ausbaupotenzial.

Die regenerative Stromerzeugung in NRW stieg im Jahr 2002 gegenüber dem Vorjahr um knapp 21 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Kilowattstunden. Die Wärmeerzeugung erreichte etwa 1,4 Milliarden Kilowattstunden und der Treibstoffsektor kommt auf etwa 100 000 Tonnen. Bundesweit wurden in 2001 alleine mit erneuerbaren Energietechnologien 8,2 Milliarden Euro Umsatz erzielt und 130 000 Arbeitsplätze gesichert.