Zuwachs

KWK: proKlima erweitert Förderangebot

Der enercity-Fonds proKlima bietet im nächsten Jahr erstmalig ein Förderprogramm zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) an. Diese Form der Energieerzeugung ist besonders effizient, da sie gleichzeitig Strom und Wärme produziert. 2007 gibt es außerdem Änderungen bei anderen Förderprogrammen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Hannover (red) - Das KWK-Programm bündelt Förderangebote, die bisher zum Teil in anderen proKlima-Bausteinen wie dem Altbauprogramm enthalten waren. Neu ist, dass der enercity-Fonds ab 2007 auch Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung von mehr als 20 Kilowatt fördert. "Gerade für Anlagen bis 50 Kilowatt sind Investitionsanreize aktuell sehr wichtig, damit sie noch vor Auslaufen des KWK-Gesetzes Ende 2008 in Betrieb gehen können", erläutert Manfred Görg, Leiter der Geschäftsstelle proKlima. Das Gesetz sieht eine zehnjährige Förderung von KWK-Strom vor.

Die proKlima-Zuschüsse je Blockheizkraftwerk betragen – abhängig von Leistung und Wirtschaftlichkeit – 4.000 bis 12.000 Euro brutto. Gefördert werden Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung von bis zu 200 Kilowatt. Eine Million Euro steht 2007 für das KWK-Programm bereit.

proKlima setzt seine bisherigen Förderprogramme fort. Im kommenden Jahr gibt es vor allem beim Altbauprogramm Änderungen. Dies gilt zum Beispiel für hochwertige Wärmedämmungen. Hier wird der enercity-Fonds im kommenden Jahr nur besonders starke Außenwand- und Dachdämmungen fördern. Die bisher ebenfalls angebotenen Zuschüsse für geringere Dämmstärken entfallen. Im Neubauprogramm wird sich die Förderung auf qualitätssichernde Dienstleistungen, Beratungsangebote sowie die besonders effizienten Passivhäuser konzentrieren. Die anderen proKlima-Förderprogramme für Solarwärme, Schulen und Vereinsgebäude laufen mit geringen Änderungen weiter.

Die proKlima-Zuschüsse gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.

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