Gesetzesentwurf

KWK-Förderung wird überarbeitet

Die Bundesregierung will Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) in Zukunft nachhaltiger fördern. Bis 2020 soll der Anteil der Stromerzeugung in KWK-Anlagen auf 25 Prozent gesteigert werden. Daneben ist geplant, Wärmenetze und kleine Blockheizkraftwerke verstärkt zu unterstützen.

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Berlin (dapd/red) - Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) sollen künftig effizienter gefördert werden. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch eine entsprechende Gesetzesnovelle. Deren Ziel ist es, bis 2020 den Anteil der Stromerzeugung in KWK-Anlagen von derzeit etwa 15 auf 25 Prozent zu steigern. Die Deckelung der Förderung auf 750 Millionen Euro jährlich soll dabei jedoch gleich bleiben.

Verstärkte Förderung von Wärmenetzen

KWK-Anlagen nutzen Wärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, beispielsweise zum Heizen. Der Gesetzentwurf erweitert vor allem die Förderung von Wärmenetzen. Auch Wärmespeicher und Maßnahmen zur Nachrüstung von Kondensationskraftwerken werden förderfähig. Die Novelle erleichtert daneben auch die Förderung kleiner Blockheizkraftwerke, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.