Personalie

Kurth verlässt möglicherweise bald Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur benötigt möglicherweise bald einen neuen Chef. Behördenleiter Matthias Kurth liebäugelt mit einem Wechsel zur International Telecommunication Union (ITU) in Genf wie die "Financial Times Deutschland" heute nach einem Interview mit Kurth berichtet.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (ddp/sm) - Kurth sei einer von sechs Bewerbern und habe nach Einschätzung von Beobachtern gute Chancen bei der Wahl im November, so das Blatt. Die ITU ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, die Regierungen und Privatfirmen zur Koordination globaler Telekommunikationsnetze und -services dient.

"Wenn ich gewählt würde, werde ich das Amt auch antreten. Aber zurzeit ist das ein offenes Rennen", sagte Kurth der Zeitung. Vermutungen, wonach Kurth der Aufgabenfülle in Deutschland, insbesondere im Energiebereich, zu entfliehen versuche, wies er zurück. "Wenn ich nach sieben Jahren etwas anderes machen würde, könnte man sicher nicht sagen: Hier kneift jemand vor einer schwierigen Aufgabe", sagte der 54-Jährige. Die Arbeit bei der Bundesnetzagentur sei "eine sehr spannende Herausforderung".