Mehr Transparenz

Kurth sieht Spielraum für sinkende Gaspreise

Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung, die Gaspreise mittels Regulierung und Überwachung zu senken? Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, sieht einem Zeitungsbericht zufolge zumindest bei der Durchleitung von Gas "Spielräume, die Kosten zu senken". An eine freie Wahl des Gasanbieters glaubt er indes nicht.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Bundesnetzagentur-Chef Matthias Kurth sieht offensichtlich Spielräume für sinkende Gaspreise. Dem Tagesspiegel (Montagsausgabe) sagte er: "Gerade bei der Durchleitung des Gases durch die Netze gibt es durchaus Spielräume, die Kosten zu senken."

Die Durchleitungspreise beeinflussen nach Kurths Einschätzung "etwa ein Drittel des Endkundenpreises". Allerdings glaube er nicht, dass Verbraucher auch nach einer Liberalisierung des Marktes ihren Gasversorger frei wählen könnten. Er sei sich nicht sicher "ob es am Ende Anbieter gibt, die Privatkunden beliefern wollen", sagte Kurth weiter.

Die Debatte um die Gaspreise habe in den vergangenen Monaten "das Klima zwischen Verbrauchern und Anbietern regelrecht vergiftet". Kurth sprach erneut von einer "Vertrauenskrise".

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