Zugang erleichtern

Kurth: Neue Stromproduzenten nicht diskriminieren

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, fordert von den Netzbetreibern, sie sollen neuen Marktteilnehmern einen diskriminierungsfreien Netzzugang ermöglichen. Dies sei eine wichtige Voraussetzung zur Steigerung der Stromerzeugung und damit zur Preisentspannung im Strommarkt.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/ Düsseldorf (red) - Gegenüber dem Düsseldorfer "Handelsblatt" sagte Kurth, es könne nicht sein, dass sich ausschließlich der neue Kraftwerksbetreiber die erforderlichen Kapazitätsanpassungen im Netz anlasten müsse. "Es ist eine unserer zentralen Aufgaben, für einen diskriminierungsfreien Netzzugang zu sorgen", betonte der Behördenchef. Ein gültiger Netzanschlussvertrag sei eine unabdingbare Voraussetzung für Investitionen in neue Kraftwerke. Nach seinen Angaben liegen der Bundesnetzagentur etwa 30 Anschlussbegehren vor.

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