And the winner is ...

Kunstförderpreis Halle und Leipzig geht an Nadin Rüfenacht

Die Jury wählte im Dezember 2003 aus 75 Einsendungen 14 Projekte aus, die nun bis Mitte Juli im Leipziger Kunstraum B/2 in einer Preisausstellung zu sehen sind. Der diesjährige Preis stand unter dem Thema "50 % Realität". Gewonnen hat Nadin Rüfenacht, Studentin der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB).

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Leipzig (red) - Die Stadtwerke Halle und Leipzig haben auch in diesem Jahr ihren Kunstförderpreis verliehen. Der erste Preis ging an Nadin Rüfenacht, Studentin der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) für ihre Installation "Wir dürfen nichts lieb gewinnen". Den zweiten Preis erhielt Sebastian Stumpf (HGB) für seine fotografische Arbeit "plan", mit dem dritten Preis wurde Ulrike Felsing (HGB) für ihre Videoarbeit "Dazwischen" ausgezeichnet.

Zudem lobte die Jury die technische Innovation und Durchführung der Installation "Bitfall" von Julius Popp (HGB) sowie der Arbeit "Chefchen" von Michael Krenz, Student der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle (HKD).

Der 1995 von den Stadtwerken Halle GmbH initiierte und seit 2000 auch von den Stadtwerken Leipzig GmbH getragene und jeweils themengebundene Preis richtet sich an Studenten der Leipziger und Hallenser Kunsthochschule. "Ziel dieser Zusammenarbeit war es von Anfang an, positive Signale für die Region Leipzig/Halle im Bereich der Kunstförderung zu setzen", erläutert Wolfgang Wille, Geschäftsführer der Stadtwerke Leipzig GmbH, das Engagement der Energieversorger.

Die Jury wählte im Dezember 2003 aus 75 Einsendungen 14 Projekte aus, die nun bis Mitte Juli im Leipziger Kunstraum B/2 in einer Preisausstellung zu sehen sind. Der diesjährige Preis stand unter dem Thema "50 % Realität", das nicht nur die Frage nach einer objektiven Gültigkeit der Dinge, nach Wahrheit und Zuverlässigkeit, sondern auch nach subjektiver Wahrnehmung, Sinnestäuschung oder (Ver-)Fälschung stellt.